A103

Goldfond Tasse mit Unterschale

Meissen, 1745/50
Äußerst feine Bouquets aus „Deutschen Blumen“ auf Goldfond; unterglasurblaue Schwertermarke
Tasse: H 7 cm; Unterschale: Ø 14,5 cm H 3,7 cm

Die Außenseite der Tasse sowie der Spiegel der Unterschale vollständig mit Goldfond überzogen; unmittelbar auf den Fond aufgetragen große Deutsche Blumen von überragender Qualität in leuchtenden Pastelltönen. Diese neue, in der Ausführung anspruchsvolle Technik wurde 1734 von Höroldt und Häntschel entwickelt.

Vergleichsstücke:

  • Acht Teile (und damit der größte Bestand) des Goldfond-Services befinden sich in der Residenz, München: Kranenkanne, Kumme, Deckeldose, Teedose sowie vier Teetassen mit Unterschalen (Rückert 1966, Nrn. 390–397 u. T. 99–100)
  • Slg. Dr. Ernst Schneider, Schloss Lustheim: Terrine mit Unterplatte (Kat. 2004, Nr. 116) sowie Tasse mit Unterschale (Kat. 2004, Nr. 117)
  • Slg. König Umberto von Italien: Doppelhenkelterrine (Christie’s, 07.06.1968, Nr. 38, T. 9)
  • Slg. Ludwig Bamberg: Tasse (Kat. 2010, Nr. 62)
  • Slg. Rudolf-August Oetker (Wittwer in Fragile Diplomacy, S. 96 f. = Kat. „…wie es uns gefällt.“ 2014, S. 78 f., Nr. 24)

Literatur

Cassidy-Geiger, Maureen (Hrsg.): Fragile Diplomacy: Meissen Porcelain for European Courts., New Haven / London 2008

Eikelmann, Renate; Schommers, Annette u. Grigat-Hunger, Martina: Meißener Porzellan des 18. Jahrhunderts: Die Stiftung Ernst Schneider in Schloß Lustheim, München 2004

Rückert, Rainer: Meissener Porzellan 1710 – 1810., Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum München. München 1966

Schurr, Eva: in Die Sammlung Ludwig in Bamberg, Petersberg 2010 Bourdalou

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