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Frühe Tabatière mit Chinoiserien

Meissen 1730 – 35
Maße: 7,5 cm breit x 5,5 cm hoch x 4,9 cm tief 
Keine Schwertermarke
Form-Nr. 2 (nach Beaucamp-Markowsky 1985 S. 594)

Beschreibung


Innerhalb des großen Bereichs der Meissener Tabatièren nehmen die frühen Chinoiserie-Dosen eine besondere Stellung ein. Sie sind ebenso rar wie begehrt. Anders als bei den Kauffahrtei- und Watteau-Dosen haben sich nur wenige Exemplare erhalten. 

Die ovale Tabatière mit leicht gebauchter Wandung und leicht gewölbtem Deckel gehört zu den frühen Dosenformen der Meissener Manufaktur, die in den 1720er und 30er Jahren beliebt war. Sie geht auf Silber- und Golddosen zurück (Pietsch in Kat. Röbbig 2013 Nr. 3 u. 22)

Die phantasievolle Malerei ist von feinster Qualität. Auf kleinstem Raum werden bunte Szenen aus dem chinesischem Alltagsleben – wie man es sich im Europa des 18. Jahrhunderts vorstellte – mit sicherer Hand gezeigt. Die Goldbordüren mit reichem Böttgerlüster und Konsolchinesen in Purpurcamaieu auf gegitterten Lüsterfeldern. 

Das Dekorationsprinzip der Dose folgt der klassischen Linie: feine Kartuschenmalerei vorne, hinten und oben. Das Hauptbild im Inneren des Dosendeckels ist ohne Kartuschenbegrenzung. Etwas ganz Besonderes ist die Bodenunterseite, die ein seltenes Kakiemon-Blumenmuster ziert. 

Bitte kontaktieren Sie uns für die vollständige Expertise.

Literatur


Beaucamp-Markowsky, Barabra: Porzellandosen des 18. Jahrhunderts. München 1985

Pietsch, Ulrich: Meissener Porzellantabatieren des 18. Jahrhunderts. In Meissener Porzellantabatieren des 18. Jahrhunderts. Röbbig (Hrsg.) München 2013

Bildergalerie


Frühe Tabatière mit Chinoiserien
Frühe Tabatière mit Chinoiserien
Frühe Tabatière mit Chinoiserien
  • Beschreibung

    Innerhalb des großen Bereichs der Meissener Tabatièren nehmen die frühen Chinoiserie-Dosen eine besondere Stellung ein. Sie sind ebenso rar wie begehrt. Anders als bei den Kauffahrtei- und Watteau-Dosen haben sich nur wenige Exemplare erhalten. 

    Die ovale Tabatière mit leicht gebauchter Wandung und leicht gewölbtem Deckel gehört zu den frühen Dosenformen der Meissener Manufaktur, die in den 1720er und 30er Jahren beliebt war. Sie geht auf Silber- und Golddosen zurück (Pietsch in Kat. Röbbig 2013 Nr. 3 u. 22)

    Die phantasievolle Malerei ist von feinster Qualität. Auf kleinstem Raum werden bunte Szenen aus dem chinesischem Alltagsleben – wie man es sich im Europa des 18. Jahrhunderts vorstellte – mit sicherer Hand gezeigt. Die Goldbordüren mit reichem Böttgerlüster und Konsolchinesen in Purpurcamaieu auf gegitterten Lüsterfeldern. 

    Das Dekorationsprinzip der Dose folgt der klassischen Linie: feine Kartuschenmalerei vorne, hinten und oben. Das Hauptbild im Inneren des Dosendeckels ist ohne Kartuschenbegrenzung. Etwas ganz Besonderes ist die Bodenunterseite, die ein seltenes Kakiemon-Blumenmuster ziert. 

    Bitte kontaktieren Sie uns für die vollständige Expertise.

  • Literatur

    Beaucamp-Markowsky, Barabra: Porzellandosen des 18. Jahrhunderts. München 1985

    Pietsch, Ulrich: Meissener Porzellantabatieren des 18. Jahrhunderts. In Meissener Porzellantabatieren des 18. Jahrhunderts. Röbbig (Hrsg.) München 2013

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