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Sehr Seltenes Paar Flaschenkühler aus dem Churbayerischen Hof-Service

Modell um 1760 von Bustelli 
Malerei um 1765 wohl von Joseph Zächenberger
Ø 19,0 cm mit Griff; beide 15,8 cm hoch
Rautenschildmarke und Ritzzeichen

Beschreibung


Es ist bis heute nur ein weiterer Flachenkühler aus dem Churbayerischen Hofservice bekannt geworden. Er befindet sich im V&A Museum London. W. B. Honey – der bekannte Porzellanforscher und Kurator des Museums – hat ihn 1947 veröffentlicht (Farbtafel C) und ihm sozusagen als Inbegriff des deutschen Rococo-Porzellans den Platz auf dem Cover seines Buches „German Porcelain“ eingeräumt. Die Verwandschaft der Flaschenkühler aus dem Service reicht bis in die Einzelheiten der Blumenmalerei. Sie sind zur gleichen Zeit um 1765 bemalt worden, wie die – gegenüber den Anfängen des Services – helleren und blasseren Farben, die fehlenden Insekten und die kaum vorhandenen Fababschattierungen zeigen. Die große gelbe Nelkenblüte auf unserem Kühler findet sich in gleicher Weise auf dem Honey-Exemplar wieder. Das gleiche gilt für die blaue Blume mit rotem Blütenstand auf der Rückseite, die den Strauß mit der großen Tulpe nach links begrenzt …

Bitte kontaktieren Sie uns für die vollständige Expertise.

Literatur


Honey, W.B.: German Porcelain. London 1947

Bildergalerie


Sehr Seltenes Paar Flaschenkühler aus dem Churbayerischen Hof-Service
Sehr Seltenes Paar Flaschenkühler aus dem Churbayerischen Hof-Service
Buchtitel von Honeys 1947 erschienen Werks
Buchtitel von Honeys 1947 erschienen Buch
Sehr Seltenes Paar Flaschenkühler aus dem Churbayerischen Hof-Service
  • Beschreibung

    Es ist bis heute nur ein weiterer Flachenkühler aus dem Churbayerischen Hofservice bekannt geworden. Er befindet sich im V&A Museum London. W. B. Honey – der bekannte Porzellanforscher und Kurator des Museums – hat ihn 1947 veröffentlicht (Farbtafel C) und ihm sozusagen als Inbegriff des deutschen Rococo-Porzellans den Platz auf dem Cover seines Buches „German Porcelain“ eingeräumt. Die Verwandschaft der Flaschenkühler aus dem Service reicht bis in die Einzelheiten der Blumenmalerei. Sie sind zur gleichen Zeit um 1765 bemalt worden, wie die – gegenüber den Anfängen des Services – helleren und blasseren Farben, die fehlenden Insekten und die kaum vorhandenen Fababschattierungen zeigen. Die große gelbe Nelkenblüte auf unserem Kühler findet sich in gleicher Weise auf dem Honey-Exemplar wieder. Das gleiche gilt für die blaue Blume mit rotem Blütenstand auf der Rückseite, die den Strauß mit der großen Tulpe nach links begrenzt …

    Bitte kontaktieren Sie uns für die vollständige Expertise.

  • Literatur

    Honey, W.B.: German Porcelain. London 1947

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