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Tabatiere mit mythologischer Szene

Meissen um 1745 - 50
Länge: 8,0 cm; Tiefe: 6,2 cm; Höhe: 4,2 cm
Die Deckelinnenseite zeigt das Boucher-Bild „Venus im Triumph-Wagen und Tod es Adonis“; die Außenseiten sind mit Szenen von Venus und Cupido geschmückt; die Doseninnenseite komplett vergoldet.

Beschreibung


Das Tabatieren-Modell gibt es in zwei Ausführungen: glatt und reliefiert. Bei dem selteneren, glatten Modell fällt auf, dass der Dekor des Innendeckels von besonderer Qualität ist. Er zeigt die in der Mythologie und der Kunst bekannte wie beliebte Szene „Der Tod des Adonis“, der von Mars, dem Eifersüchtigen, in Gestalt des Ebers in unerfüllter Liebe getötet worden war. 

Die Szene folgt dem Gemälde „La mort d’Adonis“ von Boucher, gestochen von Piere Surugue und publiziert von dessen Vater Pierre Louis, 1742 (Jean-Richard: L’OEuvre gravé de François Boucher S. 383 f. Nr. 1591).

Die selbe Szene findet sich auf einer Dose in der Sammlung Joseph (Ausstellungskatalog Rijksmuseum, Amsterdam 1988 Nr. 49 S. 99 = Beaucamp-Markowsky no. 179). Beaucamp-Markowsky schreibt die Malerei dieser Dose dem Maler J. M. Henrici zu, der als einer der führenden Miniaturisten in Meissen gilt. Es gibt eine ähnliche Dose mit dem Wappen von Alexander Heinrich von Siepmann, der von 1745 bis 1750 Sachsens Gesandter am Hof zu Berlin war.

Literatur


Beaucamp-Markowsky, Barabra: Porzellandosen des 18. Jahrhunderts. München 1985

Jean-Richard, Pierrette: L’ Oeuvre gravé de Francois Boucher dans la Collection Edmond de Rothschild. Paris 1978

Beaucamp-Markowsky, Barabra: Sammlung von Porzellandosen des 18. Jahrhunderts. Ausstellungskatalog Rijksmuseum Amsterdam 1988

Bildergalerie


Tabatiere mit mythologischer Szene
Tabatiere mit mythologischer Szene
Stich „La mort d’Adonis“ von Piere Surugue
Stich „La mort d’Adonis“ von Piere Surugue
  • Beschreibung

    Das Tabatieren-Modell gibt es in zwei Ausführungen: glatt und reliefiert. Bei dem selteneren, glatten Modell fällt auf, dass der Dekor des Innendeckels von besonderer Qualität ist. Er zeigt die in der Mythologie und der Kunst bekannte wie beliebte Szene „Der Tod des Adonis“, der von Mars, dem Eifersüchtigen, in Gestalt des Ebers in unerfüllter Liebe getötet worden war. 

    Die Szene folgt dem Gemälde „La mort d’Adonis“ von Boucher, gestochen von Piere Surugue und publiziert von dessen Vater Pierre Louis, 1742 (Jean-Richard: L’OEuvre gravé de François Boucher S. 383 f. Nr. 1591).

    Die selbe Szene findet sich auf einer Dose in der Sammlung Joseph (Ausstellungskatalog Rijksmuseum, Amsterdam 1988 Nr. 49 S. 99 = Beaucamp-Markowsky no. 179). Beaucamp-Markowsky schreibt die Malerei dieser Dose dem Maler J. M. Henrici zu, der als einer der führenden Miniaturisten in Meissen gilt. Es gibt eine ähnliche Dose mit dem Wappen von Alexander Heinrich von Siepmann, der von 1745 bis 1750 Sachsens Gesandter am Hof zu Berlin war.

  • Literatur

    Beaucamp-Markowsky, Barabra: Porzellandosen des 18. Jahrhunderts. München 1985

    Jean-Richard, Pierrette: L’ Oeuvre gravé de Francois Boucher dans la Collection Edmond de Rothschild. Paris 1978

    Beaucamp-Markowsky, Barabra: Sammlung von Porzellandosen des 18. Jahrhunderts. Ausstellungskatalog Rijksmuseum Amsterdam 1988

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