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„Täublingsgretl“

Modell von Franz Anton Bustelli, September – Dezember 1755
Ausformung um 1760/65
19 cm hoch; Gewicht 375,5 g

Provenienz: ahlers collection; Christie’s Genf 14.05.1990 Nr. 31

Beschreibung


Die Täublingsgretl, oder auch „Teubling-Grödlen“ genannt, und ihr Partner, der Hächelmann, gehören zu der frühen Bustelli-Serie der Münchener Händler und Passanten. Die Gretl war Teil eines Dessert-Aufsatzes der kurfürstlichen Tafel, die zu den damals beliebten Maskeraden, Wirtschaften und Bauernhochzeiten aufgedeckt wurden. Bei dieser Art Lustbarkeiten wurde die streng höfische Rangordnung z. T. in ihr Gegenteil verkehrt. Die Hofgesellschaft konnte so die Feiern in freierer und lockerer Atmosphäre genießen, was ihre Beliebtheit erklärt. Später hat sich die Serie zu einer Art „Cris de Munich“ entwickelt, wie sie Kaendler und Reinicke als „Cris de Paris“ in Meissen gepflegt haben …

Bitte kontaktieren Sie uns für die vollständige Expertise.

Bildergalerie


„Täublingsgretl“
„Täublingsgretl“
„Täublingsgretl“
„Täublingsgretl“
  • Beschreibung

    Die Täublingsgretl, oder auch „Teubling-Grödlen“ genannt, und ihr Partner, der Hächelmann, gehören zu der frühen Bustelli-Serie der Münchener Händler und Passanten. Die Gretl war Teil eines Dessert-Aufsatzes der kurfürstlichen Tafel, die zu den damals beliebten Maskeraden, Wirtschaften und Bauernhochzeiten aufgedeckt wurden. Bei dieser Art Lustbarkeiten wurde die streng höfische Rangordnung z. T. in ihr Gegenteil verkehrt. Die Hofgesellschaft konnte so die Feiern in freierer und lockerer Atmosphäre genießen, was ihre Beliebtheit erklärt. Später hat sich die Serie zu einer Art „Cris de Munich“ entwickelt, wie sie Kaendler und Reinicke als „Cris de Paris“ in Meissen gepflegt haben …

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