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Teller aus dem Krönungsservice für August III.

Johanneums-Nr. „N=147-W“
Meissen 1733
Ø 23,7 cm; Höhe 3,2 – 3,4 cm
Schwertermarke in Unterglasurblau; Joh.-Nr. „N=147-W“ eingeschnitten und geschwärzt
Drehermarke „: :“ für Johann E. Grund sen.

Beschreibung


Die Entstehung des Krönungsservices für August III. lässt sich gut eingrenzen. Die Herstellung wird frühestens im Oktober 1733 erfolgt sein, nach der Wahl Friedrich Augusts II. zum König von Polen (05.10.1733). Es war Bestandteil der Krönungszeremonie am 17.01.1734. Die Krönungstafel bestand damals noch aus Silbergedecken. Um aber den Ruhm, den Glanz und die Ehre Sachsens — die mit der Porzellanherstellung und deren in so kurzer Zeit erreichter Vollendung verbunden war — zur Geltung zu bringen, wurde das Service — wie Ulrich Pietsch annimmt (Wark-Katalog 2011 Nr. 551) — auf einem Sideboard, unmittelbar hinter der königlichen Tafel zur Schau gestellt. Die Art der Aufstellung des Services als „Schauservice“ erklärt die schon öfters hinterfragte ungewöhnlich geringe Anzahl von nur 77 in den Akten nachweisbaren Geschirrteilen und rechtfertigt seinen seit dem 19 Jhd. gebräuchlichen Namen „Krönungsservice.“

 

Bitte kontaktieren Sie uns für die vollständige Expertise.

Literatur


Pietsch, Ulrich: Early Meissen Porcelain: The Wark Collection from the Cummer Museum of Art & Gardens. 2011

Bildergalerie


Teller aus dem Krönungsservice für August III.
Teller aus dem Krönungsservice für August III.
  • Beschreibung

    Die Entstehung des Krönungsservices für August III. lässt sich gut eingrenzen. Die Herstellung wird frühestens im Oktober 1733 erfolgt sein, nach der Wahl Friedrich Augusts II. zum König von Polen (05.10.1733). Es war Bestandteil der Krönungszeremonie am 17.01.1734. Die Krönungstafel bestand damals noch aus Silbergedecken. Um aber den Ruhm, den Glanz und die Ehre Sachsens — die mit der Porzellanherstellung und deren in so kurzer Zeit erreichter Vollendung verbunden war — zur Geltung zu bringen, wurde das Service — wie Ulrich Pietsch annimmt (Wark-Katalog 2011 Nr. 551) — auf einem Sideboard, unmittelbar hinter der königlichen Tafel zur Schau gestellt. Die Art der Aufstellung des Services als „Schauservice“ erklärt die schon öfters hinterfragte ungewöhnlich geringe Anzahl von nur 77 in den Akten nachweisbaren Geschirrteilen und rechtfertigt seinen seit dem 19 Jhd. gebräuchlichen Namen „Krönungsservice.“

     

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    Pietsch, Ulrich: Early Meissen Porcelain: The Wark Collection from the Cummer Museum of Art & Gardens. 2011

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