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Publikationen


Meissener Halbchinesen-Service (2013)

„Halbchinesen“ zählen zu den weltweit begehrtesten und seltensten Chinoiserie-Dekoren überhaupt. Sie gelten als eigenhändige Arbeiten von Johann Gregorius Höroldt. Die ersten Porzellane, die diese namensgebende Eigenwilligkeit in der Malerei aufweisen, fallen in die frühe Zeit kurz vor Einführung der Schwertermarke (1722/23), deren genaues Datum leider nach wie vor unbekannt ist.

Die verschiedenen Markenvarianten, die sich auf den bis heute bekannten Stücken befinden, bieten die Möglichkeit, einer zeitlichen Einordnung und Einteilung in fünf nacheinander entstandene Halbchinesen-Service. Die hier vorgestellten vier Koppchen mit Unterschalen stammen aus dem dritten Halbchinesen-Service, das um 1723/24 zu datieren ist.
 

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Der Apostel Andreas auf hohem Postament (2013)

Der heilige Andreas war Teil der umfangreichen Altargarnitur für die Kaiserinwitwe Wilhelmine Amalia, deren Entstehungsgeschichte in den Archivalien der Manufaktur sehr gut dokumentiert ist. Die Figur ist sehr selten. Außerhalb der Sets mit den kaiserlichen Wappen sind neben unserer nur fünf weitere Ausformungen bekannt.
 

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Lagnasco / Wallenstein
6 Koppchen mit Unterschalen aus dem frühesten bekannten Wappenservice der Meissener Manufaktur, bemalt von George Funcke
(2013)

Bei diesen Koppchen mit Unterschalen handelt es sich um Teile eines Kaffee- und Teeservices, das wohl das früheste bislang bekannt gewordene Wappenservice der Manufaktur darstellt. Durch das Allianzwappen sowie die Funck’schen Farben ist es gut auf Ende 1720 zu datieren.

Das Service war ein Hochzeitsgeschenk August des Starken an seinen engen Vertrauten und Minister Graf Lagnasco, dessen Hochzeit  mit Gräfin Waldstein am 07.02.1721 in Wien stattfand. Die enge Beziehung zwischen dem König und seinem „Porzellanminister“ Lagnasco und deren gemeinsame Leidenschaft zum Porzellan bilden den geschichtlichen Hintergrund dieses frühen Service. 
 

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