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Das Hündlein der Königin

Unikat für die Königin Maria Josepha
Von Johann Joachim Kaendler
Meissen Modell von 1738
Staffierung von 1739
Keine Schwertermarke
Halsband mit den Initialen „M.J.R.P. 1739“ (= Maria Josepha Regina Poloniae)
Höhe: 14,3 cm

Beschreibung


Das Hündlein der Königin sitzt auf einem sächsischen Tabourette mit vergoldeten Zierraten und Masquerons, das Polster mit Blumenrelief überzogen. Darauf der kleine, fein grau-braun gestrichelte Hund, auf den Hinterbeinen sitzend und Männchen machend.

Die Bemalung des Kopfes und der treu blickenden Hundeaugen ist besonders fein und detailliert der Natur nachempfunden (von Wallwitz S. 53). Auf seinem in zartem Grün staffierten Halsband goldene Initialen: „M.J.R.P. 1739“(= Maria Josepha Regina Poloniae)

Kaendler notiert in seinem Arbeitsbericht vom Dezember 1738: „1. Vor Ihro Majt. Die Königin ein kleines Hündlein Nach einer darzu gegebenen Mahlerey Sauber in Thon poußiret, solches Hündlein sietzet auf einer zierlich gefertigeten Tabarette, Welches Polster aus siehet als were es mit einem blumigten Zeuge beschlagt.“

Das Gegenstück „Das liegende Hündlein“, das Kaendler ebenfalls im Dezember 1738 gefertigt hat, befindet sich in der Sammlung Pauls-Eisenbeiss (Menzhausen 1993, S. 102 u. S. 38 f.). Die Purpur Inschrift auf dem Halsband lautet hier „R.P.M.J. 1739“.

Ein Hündlein ohne Monogramm und Datum war bei Christie’s 1984 zur Versteigerung (02.07. Nr. 132).

Literatur


Menzhausen, Ingelore: In Porzellan verzaubert. Die Figuren Johann Joachim Kändlers in Meißen aus der Sammlung Pauls Eisenbeiss. Basel 1993

Gräfin von Wallwitz, Angela: Früh oder spät? Zur Datierung von Meissener Porzellanfiguren. In Keramos 194 / 2006, S. 49 – 68

Bildergalerie


  • Beschreibung

    Das Hündlein der Königin sitzt auf einem sächsischen Tabourette mit vergoldeten Zierraten und Masquerons, das Polster mit Blumenrelief überzogen. Darauf der kleine, fein grau-braun gestrichelte Hund, auf den Hinterbeinen sitzend und Männchen machend.

    Die Bemalung des Kopfes und der treu blickenden Hundeaugen ist besonders fein und detailliert der Natur nachempfunden (von Wallwitz S. 53). Auf seinem in zartem Grün staffierten Halsband goldene Initialen: „M.J.R.P. 1739“(= Maria Josepha Regina Poloniae)

    Kaendler notiert in seinem Arbeitsbericht vom Dezember 1738: „1. Vor Ihro Majt. Die Königin ein kleines Hündlein Nach einer darzu gegebenen Mahlerey Sauber in Thon poußiret, solches Hündlein sietzet auf einer zierlich gefertigeten Tabarette, Welches Polster aus siehet als were es mit einem blumigten Zeuge beschlagt.“

    Das Gegenstück „Das liegende Hündlein“, das Kaendler ebenfalls im Dezember 1738 gefertigt hat, befindet sich in der Sammlung Pauls-Eisenbeiss (Menzhausen 1993, S. 102 u. S. 38 f.). Die Purpur Inschrift auf dem Halsband lautet hier „R.P.M.J. 1739“.

    Ein Hündlein ohne Monogramm und Datum war bei Christie’s 1984 zur Versteigerung (02.07. Nr. 132).

  • Literatur

    Menzhausen, Ingelore: In Porzellan verzaubert. Die Figuren Johann Joachim Kändlers in Meißen aus der Sammlung Pauls Eisenbeiss. Basel 1993

    Gräfin von Wallwitz, Angela: Früh oder spät? Zur Datierung von Meissener Porzellanfiguren. In Keramos 194 / 2006, S. 49 – 68

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